#1 Gendefekt fördert Migräne ! von Ursula 29.09.2010 10:42

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Die Fehlfunktion eines Gens ist laut internationalen Forschern am Entstehen einer Migräne beteiligt. Die berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin “Nature Genetics”.

Für diese Erkenntnis haben die Forscher das Erbgut tausender Menschen untersucht und verglichen. Dabei sind ihnen bei Migränepatienten bestimmte Veränderungen aufgefallen. Das betroffene Gen ist nicht aktiv genug. Das führt wahrscheinlich dazu, dass der Botenstoff Glutamat im Gehirn nicht ausreichend schnell abgebaut wird. Er reichert sich an den Nervenschnittstellen an. In der medikamentösen Aktivierung dieses defekten Gens sehen die Wissenschaftler eine mögliche zukünftige Behandlung von Migränepatienten.

Unter Migräne leiden hierzulande laut dem Internet-Portal “Forum Schmerz” schätzungsweise zehn Millionen Menschen. Neben den zum Teil heftigen Kopfschmerzen kommt es bei vielen Betroffenen zu Begleiterscheinungen wie Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen, auch Aura genannt, oder Übelkeit. (Barbara Kluge/mp)



http://www.ratschlag24.com/index.php/gen...migrne-_102370/

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