#1 Kältekopfschmerz Die besten Tipps gegen Brainfreeze von Ursula 29.08.2017 09:40

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Kältekopfschmerz: Sie haben in der Hitze einen Eiskaffee genossen und plötzlich hat Sie der Hirnfrost erwischt. Kältekopfschmerzen sind ein Reflex des Körpers, der sich gegen eisige Kälte wehrt. Was Sie gegen den unangenehmen Schmerz tun können, erfahren Sie hier.

Bei einem plötzlichen Kältereiz bemüht sich der Körper, eine Temperaturschwankung im Gehirn zu vermeiden. Denn das Hirn braucht eine konstante Temperatur, um gut funktionieren zu können. Temperaturschwankungen im Oberstübchen gleicht der Körper aus, indem sich die Blutgefäße weiten. So fließt mehr warmes Blut ins Gehirn, um einem Temperaturverlust vorzubeugen. Je kälter die Temperatur ist, desto stärker fällt die Reaktion des Hirns aus. Das Resultat: Kältekopfschmerzen, auch als Hirnfrost oder „Brainfreeze“ bekannt.

Symptome der drei häufigsten Kopfschmerz-Arten

Bei einem Anfall von Kältekopfschmerz sollten Sie schnell Ihre Zunge gegen den Gaumen pressen, denn so erwärmt sich der sogenannte Nervus trigeminus, der Signale vom Gaumen an das Gehirn leitet. Zudem hilft es auch, ein heißes Getränk zu sich zu nehmen. Das meldet dem Gehirn ebenfalls, dass die Gefahr gebannt ist.
Kältekopfschmerzen vermeiden – so geht‘s

Rund ein Drittel aller Menschen ist für Kältekopfschmerzen anfällig. Hirnfrost fühlt sich an, als ob straffe Schnüre Ihr Gehirn zusammenpressen würden. Denn das plötzliche Ausweiten der Blutgefäße verursacht Druck im Gehirn, der sich als Schmerz äußert. Neben kalten Getränken und Eis kann auch kalte Witterung Kältekopfschmerz auslösen. Wer an Migräne leidet, sollte sich besonders vor Kältekopfschmerzen hüten, denn diese können einen Migräneanfall auslösen.

Migräne: Was Sie gegen chronische Kopfschmerzen tun können

Kältekopfschmerzen: Vorbeugen ist besser als abklingen lassen

Auch wenn Sie nicht an Migräne leiden, können Sie die unangenehme Erfahrung von Hirnfrost leicht vermeiden. Der Brainfreeze stellt sich plötzlich ein und erreicht nach ungefähr dreißig Sekunden den Höhepunkt. Ebenso schnell klingt er jedoch wieder ab. Die Einnahme von Medikamenten ist daher überflüssig. Eine Minute starke Schmerzen reicht jedoch aus, um die Freude an einem Eisbecher gründlich zu verderben.
Kalte Speisen und Getränke im Mund erwärmen

Wenn Sie kalte Getränke und Eis lieben, dann sollten Sie diese Erfrischungen langsam genießen. Selbst wenn Sie bei hochsommerlichen Temperaturen dringend Abkühlung brauchen: Nehmen Sie nur kleine Bissen Eis oder kleine Schlucke von eiskalten Getränken zu sich. Erwärmen Sie diese zudem im Mund. So verhindern Sie, dass der Gaumen zu stark abkühlt und das Gehirn Alarm schlägt.

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