#1 "Die Migräne lauert permanent im Hintergrund" von Ursula 10.08.2017 10:28

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Zitat von Name


Dass mal der Schädel brummt, das kennt jeder. Was dahintersteckt, bleibt jedoch häufig unklar. Laut Hartmut Göbel, Gründer und Chefarzt der Schmerzklinik Kiel, gibt es mehr als 360 Formen des Kopfschmerzes.

Doch bei manchen Menschen ist der Kopfschmerz kein Symptom für eine andere Erkrankung, der Kopfschmerz ist die Erkrankungen selbst. Zu diesen sogenannten primären Kopfschmerzen gehören Migräne, Cluster- und Spannungskopfschmerz. Ein Überblick:

Clusterkopfschmerz

Als besonders belastend wird der Clusterkopfschmerz wahrgenommen - ein einseitiger Schmerz im Augenbereich. Betroffene sagen, es fühle sich an, als ob ein Messer durch ein Auge in den Kopf gestochen werde. Vom Clusterkopfschmerz ist unter 1000 Menschen nur ungefähr einer betroffen.

Die Attacken können zwischen 15 Minuten und drei Stunden dauern und mehrfach am Tag auftreten. Begleitend hängt oft ein Augenlid herab, die Nase läuft oder ist verstopft, oder das Auge tränt. Behandelt werden die Betroffenen mit Triptanen - entweder als Nasenspray oder als Injektion - oder mit Sauerstoff, den sie über eine Maske inhalieren. Vorbeugend können Betroffene unter anderem auch Kortison bekommen.

Migräne

Unter 100 Menschen haben laut Göbel 15 bis 20 Migräne. Der Schmerz ist in der Regel einseitig, hämmernd oder pochend und zwingt Betroffene zur Bettruhe. Zusätzlich ist ihnen oft übel, sie müssen sich übergeben, sind licht-, lärm- und mitunter auch geruchsempfindlich. Die Attacken dauern vier Stunden bis drei Tage. Bestimmte Faktoren können Migräne auslösen - Mediziner sprechen von sogenannten Triggern. Dazu zählen etwa Stress, grelles Licht, laute Musik oder Alkohol.

Günter Rambach, Vizepräsident der Deutschen Schmerzliga, hat häufig Migräne. Manchmal an bis zu 20 Tagen pro Monat. Bestimmte Gerüche, Lichteffekte, Wetterumschwünge und Stress, egal ob positiv oder negativ, triggern bei ihm Migräneattacken. "Die Migräne lauert permanent im Hintergrund"

Um Attacken vorzubeugen, sollten Betroffene sich einen konstanten und regelmäßigen Lebensstil angewöhnen. "Regelmäßige Schlaf- und Pausenzeiten sowie regelmäßige Essenszeiten können sich günstig auf den Verlauf der Migräne auswirken", erklärt Charly Gaul, Generalsekretär der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft. Er empfiehlt zudem regelmäßigen Ausdauersport wie Schwimmen, Joggen, Radfahren oder Walken.

Spannungskopfschmerzen

Mehr als die Hälfte aller Kopfschmerzen ist von diesem Typ, sagt Göbel. Die Schmerzen sind weniger stark als die bei Migräne. Sie werden von Patienten als dumpf-drückend beschrieben, treten meist beidseitig auf und können zwischen 30 Minuten und einer Woche andauern. "Die Kopfmuskeln weisen eine erhöhte Schmerzempfindlichkeit auf, sie sind reflektorisch angespannt", erklärt Göbel. Spannungskopfschmerzen treten zum Beispiel auf, wenn jemand den ganzen Tag am PC gesessen hat und Schultern und Nacken zu lange einseitig aktiviert sind.

Zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen empfiehlt Gaul, Pfefferminzöl auf die Schläfen aufzutragen. Vorbeugend hilft ebenfalls Bewegung und Entspannung. "Die Einnahme von Schmerzmitteln sollte nur dann erfolgen, wenn sie aufgrund der Schmerzintensität unverzichtbar erscheinen", so Gaul.

Höchsten an zehn Tagen im Monat Schmerzmittel nehmen

Auch Schmerzexperte Göbel warnt davor, Kopfschmerzen zu häufig mit Schmerzmitteln zu bekämpfen. Denn Schmerzmittel reduzieren die Schmerzempfindlichkeit. Nimmt man sie über einen längeren Zeitraum sehr häufig ein, reagiert das Nervensystems sensibler auf Schmerzen.

Lässt die Wirkung des Schmerzmittels nach, schießt die Schmerzempfindlichkeit hoch, es treten spontan sogenannte Rückschlagkopfschmerzen auf, die erneut die Schmerzmitteleinnahme fordern - ein Teufelskreis. Betroffene können dem nur entkommen, wenn sie bis zu 30 Tage komplett auf Schmerzmittel verzichten, so Göbel. Er empfiehlt die sogenannte 10-20 Regel: Demnach sollten nur an zehn Tagen im Monat Schmerzmittel eingenommen werden, 20 von 30 Tagen sollte man ohne die Medikamente überstehen.

von Elena Zelle/dpa/koe



http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnos...-a-1162021.html

#2 RE: "Die Migräne lauert permanent im Hintergrund" von Milli 10.08.2017 11:20

Hallo Admin; dein Forum ist voll von fremden Zitaten: Lese dir das mal durch, solltest du es nicht verstehen mach dich selber mal schlau! Es ist verboten Texte 1 zu 1 zu übernehmen.

Zitat von Name
Dr. Thomas Schwenke: Fotografien und Grafiken sind praktisch immer geschützt. Bei Texten ist der Inhalt, also die Fakten und Ideen, nicht geschützt. Das heißt, man darf Inhalte mit eigenen Worten wiedergeben. Geschützt ist jedoch die sprachlich individuelle Einkleidung des Inhalts. Das bedeutet, fremde Texte dürfen weder eins zu eins noch mit geringen Abwandlungen (beispielsweise Umstellen von Worten oder Sätzen) kopiert werden.



Hallo Milli /Vroni....danke für deinen Hinweis

#3 RE: "Die Migräne lauert permanent im Hintergrund" von Milli 10.08.2017 15:53

Bitte gerne Uschi!

#4 RE: "Die Migräne lauert permanent im Hintergrund" von Britta 11.08.2017 11:57

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Ach Vroni,Milli..lassen wir es jetzt endlich mal ruhen ?

Du gibst nicht auf.....wenn du meine Mutter noch mehr belästigst , muss ich andere Wege gehen.

Warum immer diese neuen Namen .....ich weiss genau dass du es bist VRONI

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